Traumalösung & Coaching

3D - 5D
psychologische & Transpersonale Begleitung

Phasen der Entwicklung

Herausforderungen des Lebens die unsere Entwicklung und Reife fördern

Der Entwicklungs- und Reifeprozess...

…hat viele Gemeinsamkeiten und verläuft zugleich sehr individuell.

Je nach kultureller, genetischer (Vor)Prägungen, (früh)kindlicheTraumata, Erziehung,/Sozialisierung, späteren Eindrücken und auch anschließende (un)verarbeitete negative Erfahrungen unseres Lebens, den mehr oder minder vollzogenen Heil-Integrations-und /oder Desidentifikationsprozessen stehen wir aktuell jeweils an einem individuellen Punkt unserer Entwicklung und Reife.

Wir alle kommen daher -trotz vieler Ähnlichkeiten,- was Heilung und Entwicklung anbelangt, mit ganz unterschiedlichen AufGaben und Herausforderungen in dieses Leben.
Während einige, bildlich gesprochen, einen eher glatten oder leicht welligen Lebensverlauf erfahren, stürmt und tobt es in anderen Biographien gewaltig. Das sucht sich niemand wirklich aus, sondern finden wir uns in diesem Leben jeweils so vor.
Angefangen bei unserer Ursprungsfamilie, in der wir ungefragt hineingeboren werden, bis hin zu späteren schicksalhaften Lebensereignissen und Situationen, die, wenn überhaupt, nur teilweise auf unsere individuellen Prägungen zurück geführt werden können.

Jeder Mensch ist so einzigartig wie ein jedes Blatt in der Natur. Das zwar der gleichen Gattung entspringt und ihr zugehörig ist,
aber bei genauer Betrachtung, wie unser Fingerabdruck keinem anderen Blatt gleicht. Das Leben wiederholt sich in seiner Schöpfung nicht, es bringt nur Unikate hervor.

Diese Einzigartigkeit spiegelt sich demnach zu jeder Zeit in unserem gesamten Hiersein.

Es dürfte nachvollziehbar sein, dass darüber hinaus je weniger Liebe, Zuwendung oder viell. sogar auch psychische, physische, emotionale Gewalt wir in den unterschiedlichsten Formen, insbesondere in der Kindheit erlebt haben, desto herausfordernder und steiniger ereignet sich der Weg zurück in unseren geburtsrechtlichen natürlichen Zustand – gewissermaßen vor all diesen Erfahrungen. Der dann immer weniger von unseren ehemaligen Erlebnissen bestimmt wird. Wer wären wir dann? (Hierauf gilt es keine klassische Antwort zu finden, sondern sich lediglich darüber bewusst zu werden, dass wir u.a. deshalb oftmals nicht unser KernSelbst sind.)

Die Rückanbindung zu uns selbst als das Wesen das wir eigentlich sind, als das Wesen wie wir dem Ursprung nach gemeint sind/waren. Das frei von den negativen Prägungen der Entfremdung, Hemmung, Blockierung und Unterdrückung seiner eigentlichen Natur ist. Frei von dem, was den Menschen von seinem natürlichen Ausdruck trennt, ihn genau davon und damit von sich als Voll-(in das Leben)kommendes wortwörtlich; voll aus sich selbst heraus kommendes Wesen das auch als überfließende Fülle definiert werden kann, trennt.

Die Perlen auf diesem teils steinigen, nicht selten als krisenhaft erlebten Weg, den uns das Leben in zwischenmenschlichen Beziehungen, am Arbeitsplatz, unter Familie und Freunden, in Partnerschaften usw. liefert, sind all die kleinen und großen, zurückeroberten und befreiten Anteile, Fähigkeiten, Freiheiten von beispielsweisen Ängsten u. Blockaden, zurückerlangte Empfindungs-und Schwingungskompetenzen mit sich selbst und anderen, daraus hervorgehende zuvor brach liegende Potenziale, Lebensfreude, Liebe, Akzeptanz, Autonomie, Mündigkeit, Verständnis, Bewusstheit, Beziehungsfähigkeit, innerer Frieden etc. das sukzessive immer mehr empfunden und (aus)gelebt werden kann.
Es macht all unsere Erlebnisse nicht ungeschehen, aber es ist möglicht ein Leben in Freiheit – von ihren trennenden und einschränkenden Auswirkungen sowie in unsere naturgetreue Einzigartigkeit zu finden.

Selbst in den grausamsten Erfahrungen stecken zwei Seiten wie in Yin und Yang.
Wie alles im Leben in dieser dualen Welt hat alles jeweils zwei Seiten.
Nichts ist entweder nur schwarz oder weiß, nur gut oder schlecht. Es ist tiefer geschaut beides.
Sowohl gut und schlecht und daher zugleich nichts von beidem ausschließlich.
Selbst die dunkelsten Erfahrungen haben eine Destruktive und -meist erst im späteren Verlauf ersichtlich- eine heilvolle Seite die uns bereinigt, läutert, wacher und demütiger werden lässt.

Stecken wir gerade mitten in einer unangenehmen Situation, Begegnung oder Phase, scheint die dunkle Seite zu überwiegen, aber wie oft haben wir im Nachhinein für uns festgestellt, dass bestimmte Erfahrungen genau dazu führten oder uns regelrecht dahin katapultierten, wo wir jetzt weiser und gereifter gerade stehen?
Das bestimmte leidvolle Erfahrungen unsere Verkrustungen und Monotonie aufbrechen uns sensibler, offener, toleranter, weitsichtiger u. v. m. gemacht haben? Dass wir ohne sie nicht wären der/die wir jetzt sind, uns selbst nicht so viel näher gekommen wären und zu mehr Sinnhaftigkeit, Weite, Verständnis, Klarheit und Toleranz gefunden hätten, sodass sich einiges für uns als angenehmer und stimmiger für uns und unser Leben darstellt als vor diesen Erlebnissen?
Eine gereifte Persönlichkeit erweitert sich und erlebt einen Facettenreichtum, der ohne das Schleifpapier des Lebens nicht entdeckt worden wäre. Es führt uns u. U. zu große Weisheiten des Lebens, eine wache, ausgeprägtere Intuition, ein scharfes Unterscheidungsvermögen und zu tiefe Erkenntnisse, die sich in unserem Innern von selbst offenbaren. Nicht aus Büchern und Romanen entnommen, sondern eigens erforscht, durchlebt, gewusst, aus eigener Erfahrung.
Die daraus gewonnen Perlen lassen sich nicht leugnen. Nichts ist einseitig, wenn wir für uns selbst offen und bereit sind.
Denn der Mensch und das Leben sind nicht polar oder “entweder-oder”, sondern hoch komplex und multidimensional und gar mehrfach paradoxe Erscheinungen. Die Undurchdringbare, Unendlichkeit der Schöpfung spiegelt sich auf allen Ebenen des Seins wieder. Im Großen, wie im Kleinen, im scheinbar Oberflächlichen wie in den tiefsten Tiefen. So heben uns unsere eigenen integrierten tiefen Erfahrungen Schritt für Schritt auf ein anderes, höheres (Bewusstseins)Level.

Eine Seele die (unerträgliches) Leid erfährt, bringt uns an die Grenzen unserer geistigen und psychischen Kapazitäten. D. h. sie muss expandieren! Sie muss sich weiten, sie ist dazu gezwungen, um nicht zu zerbrechen und die überbordende Erfahrung gesund zu überleben, aufnehmen/verarbeiten und integrieren zu können. Und das kann sie deshalb, weil es einen unkaputtbaren Kern in uns gibt, den wir als Essenz oder wahre Natur bezeichnen können.  Andernfalls erahnen wir vielleicht alle, an welche (jenseitige) Orte es uns verlagern würde. Und ja, auch das geschieht leider manchmal. Resilienz ist zwar angelegt und wird durch Prägungen beeinflusst, kann aber gerade daraus ungemein erwachsen, wenn wir den Mut und die Bereitschaft mitbringen, uns auf uns selbst wahrhaft einzulassen.
Das Wesen wächst, erwacht, wird stärker, bewusster und findet in eine neue, erweiterte Dimension des Seins. Der Mensch findet zu sich, zu seiner echten Individualität in das, was uns authentischer wir selbst sein lässt.
Das ist Teil der Wunder des Menschen – seine unendliche Heil-und Integrationsfähigkeit. Weil das, was des Menschen Wesen oder Seele Kern, immer schon heil und unzerstörbar ist. Dieser Kern ist eine Art alles umfassende Liebe, von der wir ja bekanntlich wissen, dass sie alles (er-)tragen kann!
Und so findet der Mensch zu dem was ihm entspricht, wie er wirklich ist, zu seiner einzigartigen Individualität und Ganzheit. Während dessen wir in tiefste Schichten in uns geworfen werden, entwickeln und befreien wir zugleich zwangsläufig archetypische Kräfte die mit den Herausforderungen zurecht kommen.

Entwicklung und Resonanz
Nun ist es nicht so, dass wir ausschließlich genau die Menschen anziehen die unserem allgemeinen persönlichen Reifegrad entsprechen. Wie ich eben andeutete, ist der Mensch ein höchst individuelles u. komplexes Wesen, dass nie ganz bis in allen Tiefen und Schichten erfasst und vorausgesehen werden kann. Man könnte allein diese Tatsache als mystisch bezeichnen, im Sinne von unergründlich u. geheimnisvoll wirkend. D. h. Wir verkörpern außerdem unendlich viele bewusste/unbewusste Aspekte, sodass einiges durchaus mit jemanden in Resonanz gehen kann, während anderes eher nicht miteinander resoniert.
Ebenso kann einer bestimmte geheilte oder reife Anteile haben, die im anderen noch nicht heil/ausgereift sind, während er beispielsweise in wiederum anderen Aspekten weniger geheilt/erlöst/frei oder allgemein bewusst ist, wie sein vermeintlich weniger “erlöstes” Gegenüber.

Das findet in einer mehr als alltäglichen und damit intensiveren Form mit weniger Ausweich-u. Fluchtmöglichkeiten bei den sog. karmischen Beziehungen/Verbindungen statt. Sog. Dualseelen o. auch den Zwillingsseelen. Wobei Letztere bereits auf einem mehr geheilten und höheren Bewusstseinslevel stattfinden.
Wir sammeln in der Spiegelung mit anderen alle unsere noch fragmentierten Anteile ein.
Das kann bedeuten, bestimmte Traumata zu lösen, lang unterdrückte Gefühle aller Art zu fühlen, aber auch Grenzen setzen und evtl. anstehende oder überfällige Entscheidungen zu treffen.

Gemein ist dem, dass es in ausnahmslos jeder Begegnung Spiegelungen unserer Selbst, unserer eigenen persönlichen Beschaffenheit gibt und anderes schlicht wenig bis nichts mit uns zu tun haben kann. Das gilt für alle Beziehungen – ob partnerschaftlich, beruflich, familiär etc..

Hier unten findest du eine kurze grobe Unterteilung verschiedener progressiver Entwicklungsstadien-und-Verläufe und wie sie sich in unserem Leben und vor allem in unseren Begegnungen und Beziehungen mit dem anderen (ggf. gleichen) Geschlecht repräsentieren. Dadurch soll ein annähernder Überblick der nicht scharf voneinander trennbaren Phasenverläufe dargestellt werden, die einige Menschen durchschreiten. Da, wie zu Beginn schon erwähnt, jeder ein ganz individuelles Gesamtgefüge von Voraussetzungen/Vorerfahrungen/Möglichkeiten/Grenzen/Aufgaben etc. mitbringt, werden auch nicht alle gleichermaßen durch sämtliche und je nach Entwicklungsgrad, sich wahrscheinlich über viele Jahre hin erstreckende Situations-und Entwicklungsstadien gehen (müssen).
Dabei geht es nie um ein besser, weiter, höher, schneller. Die mannigfaltige Natur konkurriert nicht mit der Andersartigkeit eines anderen Wesens, sei es Tier oder Pflanze. Vielfalt ist des Lebens Elixier, nicht die langweilige Eintönigkeit.

Obgleich sehr viele unglückliche bis zutiefst leidvolle Begegnungen zwischen Männer und Frauen zu Hauf auf Grund der ziemlich weit verbreiteten Bindungsstörungen stammen, hatte überhaupt niemand einen Einfluss auf seine wichtigsten, nämlich die genetischen und frühkindlichen Prägungen. Das wahre Wesen dahinter ist ohnehin immer auch vorhanden! Es ist das, was uns ausmacht. Jeder einzelne Mensch ist bereits so, wie er ist, und dort, wo er steht, ein einzigartiges, liebenswertes Wesen, – ein kosmisches Wunder!
Wir schauen durch die Prägungen hindurch, auf den Kern, die Seele des anderen und entdecken, wir sind hier zweifelsfrei alle gleich(wertig) und Eins!
Durch uns alle scheint daher bereits auch vor jeder Hinbewegung zu uns selbst, vor jeder bewussten Auseinandersetzung mit uns selbst ein wunderbarer und wunderschöner Kern durch uns hindurch! Schlicht, weil unsere wahre Natur Liebe ist!
Jeder ist völlig unschuldig daran, wie und wo er aufgewachsen ist und was ihn letztlich geprägt hat.
Weiter noch; all diese Prägungen und das was sie in uns geformt haben, sind nicht das, was wir im Wesentlichen sind! Sondern lauter Überlagerungen, quasi eine inkonsistente Oberflächenstruktur, die durch ein meist mehr als minder unbewusst auf uns einwirkendendes-Außen entstanden ist, und uns daher niemals in unserer Essenz und Qualität darstellen kann. Auch dann nicht, wenn wir eine vorgeburtliche innere Disposition dazu hätten, weil wir es uns als Seele so ausgesucht haben?- um bestimmte Aufgaben zu meistern? Ist das so?  Was wiederum ein anderes Thema wäre.
Darum dient die Skizzierung -die ich im Übrigen überwiegend aus Sicht der Frau darstelle- nur der persönlichen Orientierung, keinesfalls der Wertigkeit eines Menschen.

   

Phase 1

In Phase 1 ist möglich: Hoch traumatisierte Menschen treffen aufeinander.
Begegnungen oder Beziehungen mit Narzissten / Soziopathen. Hohe Bedürftigkeit Liebessucht / starke Sehnsucht nach Geliebtwerden Abhängigkeitsverhältnisse Nicht allein sein können Mangelndes Selbstwert / mangelnde Selbstliebe Suche nach einer Quelle im Außen- Angst-und Schmerzvermeidung …
oder auch als ein Teil der dunklen Nacht der Seele...:

Phase 2

In Phase 2 geht es u.a. um: Verschobene Wertigkeiten, Empfänglichkeit und/oder passive Bindungsangst Kennzeichnend bleibt, dass Bedürftigkeiten und Erwartungshaltung abgenommen haben, nach keiner Quelle im Außen mehr gesucht wird, und wir uns selbst zu geben vermögen, was wir zuvor glaubten nur durch einen anderen erhalten zu können. Unsere Selbstannahme und unser Selbstwertgefühl sind gewachsen, wir versorgen uns selbst mit Zuwendung, Aufmerksamkeit und Liebe. Der Pfad zur Selbstliebe geht also weiter – wacher, aufmerksamer, einsichtiger und damit höchst (verantwortungs)bewusst...:

Phase 3

Authentizität als Grundlage für die Begegnung in Liebe – zu uns selbst und damit zum anderen. Wir haben die vollständige Verantwortung für uns selbst übernommen... So wie wir sämtliche angelernten Konzeptualisierungen hinter uns lassen oder gelassen haben, werden auch alle bekannten Formen des Zueinanderfindens in Phase 3 aufgegeben, weil das Leben und damit die Liebe immer ganz anders daher kommt, als gedacht, als wir es uns vorstellen, als wir es bereits kennen oder uns vorstellen könnten, weil sie sich nicht nach kulturellen/soziologischen Vorgaben richtet. Sie hält sich an keinerlei menschlich erdachter Schablonen...
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